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Literaturpreis

Alle zwei Jahre verleiht die Internationale Johann-Gottfried-Seume-Gesellschaft „ARETHUSA“ e. V. in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Sparkasse Muldental den Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis für in deutscher Sprache verfasste literarische Arbeiten.

Die Ausschreibung für den Preis 2027 wird voraussichtlich Ende 2026 hier veröffentlicht.

Bisherige Preisträgerinnen & Preisträger

2025 - Jan Volker Röhnert „Wildnisarbeit. Schreiben, Tun und Nature Writing“

Ausgezeichnet wird mit „Wildnisarbeit“ ein literarisches Sachbuch, dessen Titel sehr treffend die Vorgehensweise des Autors beschreibt. Das sowohl inhaltlich als formal beeindruckende Buch nimmt uns, seine Leserinnen und Leser, auf eine Reise der Erkenntnis und Aufklärung mit.

2023 - Jörg Jacob „Aus der Stadt und über den Fluss: Zwölf Versuche über das Gehen“

Der Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis 2023 geht an Jörg Jacob und sein Buch "Aus der Stadt über den Fluss - Zwölf Versuche über das Gehen", das 2022 in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung erschienen ist.

2021 - Bettina Baltschev „Am Rande der Glückseligkeit. Über den Strand“

Ausgezeichnet wird mit „Am Rande der Glückseligkeit“ ein Buch, in dem sich die Autorin an den tatsächlichen wie metaphorischen Grenzlinien unserer Erde bewegt: Der Strand signalisiert nicht allein den Übergang zwischen Land und Wasser, sondern wird, wenn er wie hier von Bettina Baltschev genauer betrachtet wird, zum Brennglas auf politische Ereignisse und historische Prozesse.

2019 - Marlen Schachinger „Kosovarische Korrekturen. Versuch über die Wahrheit eines Landes“

Marlen Schachingers literarischer Reisebericht öffnet den Blick auf einen Kosovo fernab (geo)politischer Diskussionen um einen gescheiterten Staat, Mafiaa-Ökonomie und Emigration. Und doch wieder nicht: Denn ihr literarischer Versuch über die Wahrheit spiegelt besagte Zustände.

2017 - Jan Decker „Der lange Schlummer“

Mit seiner fulminant weitergesponnenen Erzählform des fiktiven Briefwechsels in der Tradition Seumes ist Jan Decker ein satirischer Perspektivenwechsel gelungen, der mit einem feinen Augenzwinkern auf unsere Zeit blickt. Ein Roman von großer unterhaltsamer Kraft.

2015 - Susanne Schädlich „Westwärts, so weit es nur geht. Eine Landsuche“

Susanne Schädlich lernte in Amerika ihren eigenen Weg zu gehen. Sie blieb elf Jahre. Jetzt kehrt sie noch einmal zurück nach Los Angeles, in die Stadt, die sie gerettet hat – und findet Antwort auf die Frage, die sie sich schuldig blieb: Was ist Zuhause?

2013 - Constanze John „Gelber Staub. Eine Reise nach Armenien“

Die Autorin macht sie sich auf den Weg, das kleine alte Gebirgsland im Kaukasus allein zu durchqueren. Dabei begegnet sie Menschen, die ihr in nur vierzig Tagen eine weite Reise durch die armenische Geschichte, Mythologie und Gesellschaft ermöglichen.

2011 - Peter Winterhoff-Spurk „Unternehmen Babylon. Wie die Globalisierung die Seele gefährdet“

Seume-Literaturpreis 2011 geht an Peter Winterhoff-Spurk

2009 - Helga M. Novak „wo ich jetzt bin (Gedichte)“

Michael Braun feiert die Lyrikerin Helga M. Novak als "bedeutendste deutschsprachige Dichterin" und sieht in diesem von Michael Lentz herausgegebenen Auswahlband ihren "singulären Rang" "fabelhaft" vor Augen geführt. (Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.06.2005)

2007 - Andreas Reimann „Und Rotwein rauscht an meiner Seele Süden: Italien-Sonette“

Vor der Reise: Ich hab gepackt, und mich das reisefieber. ...

2005 - Andreas Altmann „34 Tage, 33 Nächte – von Paris nach Berlin zu Fuß und ohne Geld“

Andreas Altmann verlässt im Sommer 2003 seine Wohnung in Paris. Sein Ziel ist Berlin, sein fester Wille, den Zeitgenossen, die er auf seiner Fußreise trifft, ein paar Storys und ein wenig Geld zu entlocken.

2003 - Wolfgang Büscher „Berlin–Moskau. Eine Reise zu Fuß“

Wolfgang Büscher ist zu Fuß von Berlin nach Moskau gelaufen. Allein. An die drei Monate dauerte die Wanderung. Büscher erkundet Menschen und Orte. Berlin – Moskau: eine einzigartige Reise, farbig, lebendig und fabelhaft erzählt.

2001 - Götz-Ulrich Coblenz „Mein Spaziergang von Arkona nach Pisa. Ein Tagebuch“

Wandern von Arkona an der Ostsee bis zum italienischen Pisa? Der Pfarrer Götz-Ulrich Coblenz begab sich am 8. April 1997 einfach auf diesen Weg und kam am 8. Oktober des gleichen Jahres auch wieder wandernd ... in seinem Pfarrhaus in Altenkirchen auf Rügen an.